Hochpräzise Wiegen - Röhrchen für Röhrchen

Vollautomatisches Wiegen mit einer Genauigkeit von bis zu 0,1 mg.

Automatisches Wiegen von Laborgefäßen

Die Bestimmung des Gewichts von Laborproben ist oft ein kritischer, aber zeitaufwändiger Schritt in der täglichen Laborarbeit. Bei manuellen Arbeitsabläufen muss jedes Röhrchen einzeln auf die Waage gestellt werden, die Stabilisierung der Messung abgewartet, das Ergebnis dokumentiert und der Vorgang für das nächste Röhrchen wiederholt werden. Automatisiertes Wiegen macht manuelle Eingriffe überflüssig und liefert konsistente, reproduzierbare Messergebnisse über verschiedene Arbeitsabläufe hinweg.

Das Wiegen von Einzelrohren kann als eigenständiger Prozess durchgeführt werden, z. B. bei der Qualitätskontrolle oder der Wareneingangsprüfung, und kann auch direkt in automatisierte Arbeitsabläufe zur Inline-Prozessüberwachung integriert werden. Dies gewährleistet zuverlässige gravimetrische Daten, wann immer präzise Gewichtsinformationen erforderlich sind.

Wie das automatisierte Wiegen funktioniert

Anwendung

LABOTIQ Lab-Bot Systeme können mit einer optionalen integrierten Wägezelle ausgestattet werden, die unter dem Deck montiert wird. Die Wägeeinheit verfügt über einen universellen Lastaufnehmer, der für eine Vielzahl von Laborröhrchen und -fläschchen ausgelegt ist, von kleinen HPLC-Fläschchen bis hin zu 50 ml Zentrifugenröhrchen.

Für präzise gravimetrische Messungen ist die Wägezelle von einem vollständig geschlossenen Windschutz aus transparentem Material umgeben. Diese Umhüllung schützt die Messung vor Luftströmungen und Umwelteinflüssen. Der Zugang zum Wägebereich erfolgt über eine Schiebeabdeckung an der Oberseite, die ein automatisches Einsetzen und Entfernen der Röhrchen ermöglicht.

Je nach Arbeitsablauf kann der Lab-Bot die Röhrchen direkt vom Quellrack zur Wägezelle transportieren oder sie über die Multifunktionseinheit weiterleiten. In der Multifunktionseinheit können die Röhrchen per Barcode identifiziert und/oder vor dem Wiegen entkappt werden. Dies ermöglicht bei Bedarf gravimetrische Messungen von Röhrchen ohne Deckel. Der abgenommene Deckel wird vorübergehend in einem speziellen, auf den Deckeltyp abgestimmten Halter aufbewahrt und bei Bedarf nach dem Wiegen zurückgegeben.

Konfigurationen

Je nach Anwendung und Genauigkeitsanforderungen kann das automatische Wiegen in verschiedenen Konfigurationen implementiert werden.

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Prozesskontrolle Wiegen

Das Prozesskontrollwägen ist die Standardanwendung der Gravimetrie in automatisierten Laborabläufen. Sie basiert auf einem universellen Lastaufnehmer, der eine Vielzahl von Laborröhrchen und Vials ohne formatspezifische Anpassungen aufnehmen kann.

Dieser Ansatz eignet sich gut für die Inline-Prozessüberwachung, die Abfüllkontrolle und allgemeine Gewichtsüberprüfungsaufgaben. Aufgrund des universellen Designs des Lastaufnehmers ist die erreichbare Wägegenauigkeit typischerweise auf eine Auflösung von 1 mg begrenzt, was für die meisten Prozesskontrollanwendungen ausreichend ist.

Um die Zuverlässigkeit der Messung weiter zu erhöhen, können die analytischen Wägeschritte automatisch wiederholt werden. Die Anzahl der einzelnen Wägungen wird vom Benutzer festgelegt, und die daraus resultierenden Werte werden statistisch ausgewertet, um ein robustes und reproduzierbares Endergebnis zu erhalten.

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Analytisches Wiegen

Für analytische Wägeanwendungen, die eine höhere Genauigkeit erfordern, werden zusätzliche prozessoptimierende Modifikationen vorgenommen, um elektrostatische und umweltbedingte Einflüsse zu minimieren. Diese Maßnahmen sind speziell auf einen bestimmten Röhrchen- oder Fläschchentyp zugeschnitten und erfordern die Verwendung eines speziellen, für dieses Format optimierten Lastaufnehmers.

Durch die Umsetzung dieser Anpassungen können gravimetrische Messungen mit einer Genauigkeit von bis zu 0,1 mg erreicht werden. Aufgrund des speziellen Charakters der Wägeeinrichtung werden analytische Wägekonfigurationen in der Regel jeweils für einen Röhrchentyp optimiert.

Verwendung der Wägeergebnisse

Alle Wägeergebnisse werden automatisch in die entsprechende Ergebnisdatei geschrieben, in der jeder Wert unter einem frei definierbaren Parameternamen, wie „Gewicht“, „Tara“ oder „Brutto“, gespeichert werden kann. Dies ermöglicht eine nahtlose Integration der gravimetrischen Daten in bestehende Datenstrukturen und Arbeitsabläufe.

Darüber hinaus können für jedes Wägeergebnis Toleranzgrenzen definiert werden. Anhand dieser Grenzwerte bewertet der Lab-Bot automatisch, ob ein Röhrchen die festgelegten Kriterien erfüllt. Röhrchen, die außerhalb der definierten Grenzwerte liegen, können identifiziert und selektiv sortiert oder von der weiteren Verarbeitung ausgeschlossen werden.

Die Wiegeergebnisse können auch in nachfolgenden Prozessschritten wiederverwendet werden. Die Messwerte können zum Beispiel direkt auf das Röhrchenetikett gedruckt oder in nachgelagerte Arbeitsabläufe integriert werden, was eine konsistente Dokumentation und Rückverfolgbarkeit über die gesamte Prozesskette hinweg ermöglicht.

Wichtigste Vorteile

Warum Automatisierung den Unterschied macht

Manuelles Wiegen

Automatisiertes Wiegen mit LABOTIQ Lab-Bots

Unterstützt von LABOTIQ Systems

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