Zuverlässig Identifizierung - Röhrchen für Röhrchen

Sichere Röhrchenidentifikation als Grundlage für automatisierte Laborabläufe.

Automatisches Barcode-Lesen von Laborröhrchen und Fläschchen

Die zuverlässige Identifizierung von Laborröhrchen ist eine Grundvoraussetzung für automatisierte Laborabläufe. Die Barcode-basierte Identifizierung ermöglicht die eindeutige Zuordnung von Röhrchen zu Messwerten, Rack-Positionen und einzelnen Verarbeitungsschritten während des gesamten Arbeitsablaufs.

Durch die Erfassung und Überprüfung von Barcode-Informationen können die Röhrchen über verschiedene Prozessstufen hinweg konsistent verfolgt werden, einschließlich Wiegen, Abfüllen und Sortieren. Darüber hinaus ermöglicht das Lesen von Barcodes die Überprüfung der Lesbarkeit von Etiketten, um die Kompatibilität mit nachgelagerten Systemen und externer Laborinfrastruktur sicherzustellen.

Diese Identifikationsebene bildet die Grundlage für Rückverfolgbarkeit, Prozesstransparenz und Vertrauen in automatisierte Laborabläufe.

So funktioniert automatisches Barcode-Lesen

Integrierte Barcode-Erkennung in der Multifunktionseinheit

Alle LABOTIQ Lab-Bot Multifunktionsgeräte sind mit einem integrierten Barcode-Leser ausgestattet. Die Standardkonfigurationen unterstützen 1D-Barcodes und je nach Anwendungsanforderungen optional auch 2D-Codes.

Beim Lesen des Barcodes wird das Röhrchen oder Fläschchen sicher zwischen den rotierenden Rollen im Multifunktionsgerät eingespannt. Das Barcode-Lesefeld befindet sich direkt auf der Oberfläche des Röhrchens. Während der Strichcode gelesen wird, drehen die Rollen das Röhrchen und führen den Strichcode durch das Lesefeld. Dadurch wird eine zuverlässige Barcode-Erkennung erreicht, unabhängig von der genauen Position des Barcodes auf dem Röhrchen.

Neben der Identifizierung kann durch die kontrollierte Drehung des Röhrchens auch die endgültige Ausrichtung des Barcodes genau definiert werden. Dies ermöglicht eine konsistente Ausrichtung der Barcodes in den Regalen und damit eine standardisierte Ausrichtung für nachfolgende automatisierte Prozesse wie Wiegen, Abfüllen oder Weiterverarbeitung.

Code-Typen und Leseeigenschaften

Je nach Anwendung und Genauigkeitsanforderungen kann das automatische Wiegen in verschiedenen Konfigurationen implementiert werden.

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1D-Barcodes

1D-Barcodes sind die gängigste Form der maschinenlesbaren Identifizierung in Laborumgebungen. Sie sind äußerst robust, kostengünstig und gut für die automatisierte Verarbeitung geeignet. Bei richtiger Anwendung können 1D-Barcodes sogar auf gekrümmten Oberflächen wie Laborröhrchen zuverlässig gelesen werden.

Für eine optimale Lesbarkeit auf zylindrischen Röhrchen sollten die Barcodelinien senkrecht zur Rotationsachse des Röhrchens ausgerichtet sein. Unter diesen Bedingungen bleibt das Lesen des Barcodes stabil und unabhängig von der genauen Position des Etiketts. LABOTIQ-Systeme unterstützen die gängigen Barcode-Standards wie Code 39, Interleaved 2 of 5, Code 128 und viele andere.

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2D-Codes

Optional kann der integrierte Barcode-Leser durch einen 2D-Code-Scanner ersetzt werden. Im Vergleich zu 1D-Barcodes bieten 2D-Codes eine höhere Fehlertoleranz und ermöglichen eine höhere Informationsdichte auf einer kleineren Fläche.

Die zweidimensionale Struktur dieser Codes stellt jedoch auf zylindrischen Oberflächen eine zusätzliche Herausforderung dar. Wenn sich Teile eines 2D-Codes um die Drehachse der Röhre erstrecken, kann es zu optischen Verzerrungen und einem Verlust an Schärfe kommen, was die Leseleistung spürbar beeinträchtigen kann.

Um eine zuverlässige Lesbarkeit zu gewährleisten, empfiehlt LABOTIQ, die Kantenlänge eines 2D-Codes auf maximal ein Drittel des Rohrdurchmessers zu begrenzen und eine Mindestmodulgröße von 0,3 mm zu verwenden. Aufgrund der großen Vielfalt an Röhrengeometrien und -materialien werden Lesetests bei der Implementierung von 2D-Codes dringend empfohlen.

Verwendung der Barcode-Leseergebnisse

Die gescannten Barcodedaten können im Rahmen des automatisierten Arbeitsablaufs anhand vordefinierter Erwartungen überprüft werden. Je nach Anwendung kann das System überprüfen, ob ein Röhrchen überhaupt keinen Barcode trägt (z.B. vor der Etikettierung), ob ein lesbarer Barcode vorhanden ist oder ob der gescannte Code genau einem erwarteten Wert entspricht.

Durch das Scannen des Barcodes nach dem Etikettieren kann auch die korrekte Ausführung des Etikettierschritts selbst im Rahmen der Prozesskontrolle überprüft werden. So wird sichergestellt, dass der Inhalt des Etiketts lesbar und korrekt aufgebracht ist, bevor das Röhrchen zu den nachfolgenden Prozessschritten weitergeleitet wird.

Wenn die Validierungskriterien nicht erfüllt sind, wird das Röhrchen automatisch als Fehler gekennzeichnet und kann selektiv aussortiert werden. Dies gewährleistet eine zuverlässige Prozesskontrolle, verhindert Verwechslungen in einem frühen Stadium und erhöht das Vertrauen in nachgelagerte automatisierte Prozesse.

Wichtigste Vorteile

Warum Automatisierung den Unterschied macht

Manuelle Barcode-Identifizierung

Automatisiertes Barcode-Lesen mit LABOTIQ Lab-Bots

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