Beispiel Registrierung und Neuformatierung
Jede Röhre an der richtigen Stelle.
Anwendungsübersicht
Die Registrierung und Neuformatierung von Proben sind Schlüsselelemente in strukturierten Laborarbeitsabläufen. Eingehende Röhrchen müssen identifiziert, definierten Rack-Positionen zugewiesen und oft umorganisiert werden, um den nachgeschalteten Analyse- oder Lagerungsanforderungen zu entsprechen. Diese Aufgaben sind repetitiv und anfällig für manuelle Fehler, wenn sie nicht automatisiert werden.
Die automatische Registrierung gewährleistet die zuverlässige Identifizierung jedes Röhrchens und die präzise Zuordnung zu einer bestimmten Rack-Position. Die Neuformatierung ermöglicht es, Röhrchen zwischen verschiedenen Rack-Formaten zu transferieren, nach Barcode-Informationen oder vordefinierten Verarbeitungsaufträgen zu reorganisieren und systematisch für nachfolgende Laborschritte vorzubereiten.
Neben dem einfachen Transfer von Gestell zu Gestell unterstützt die automatische Neuformatierung die barcodebasierte Sortierung, das Zusammenfassen und Aufteilen von Röhrchensets und das optionale Entkappen während des Transferprozesses. Dies ermöglicht die Vorbereitung offener oder geschlossener Röhrchen, die auf nachgeschaltete Arbeitsabläufe wie Wiegen, Flüssigkeitsabfüllung oder analytische Verarbeitung zugeschnitten sind.
Umformatierte Racks können auch speziell für externe Automatisierungssysteme vorbereitet werden, zum Beispiel für Liquid-Handling-Plattformen von Tecan oder Hamilton. Durch die Bereitstellung von Röhrchen in definierten Rack-Formaten und Ausrichtungen gewährleistet der Lab-Bot eine nahtlose Integration in bestehende Pipettier- oder Analyse-Workflows.
Durch die Kombination von Barcode-Identifikation, kontrollierten Pick-and-Place-Vorgängen und regelbasierter Workflow-Logik verbessern die automatische Probenregistrierung und -umformatierung die Rückverfolgbarkeit, verhindern Verwechslungen und schaffen eine zuverlässige strukturelle Grundlage für die weitere Laborautomatisierung – sowohl intern als auch über vernetzte Systeme hinweg.
Typische Anwendungsfälle
Registrierung eingehender Proben
- Registrierung der eingehenden Probenröhrchen
- Scannen von Barcodes und Zuweisung zu bestimmten Regalpositionen
- Strukturierte Dokumentation vor der Weiterverarbeitung
- Vorbereitung für die Qualitätskontrolle oder analytische Arbeitsabläufe
Rack-to-Rack Neuformatierung
- Transfer zwischen verschiedenen Rack-Formaten (z.B. SBS zu HPLC)
- Umwandlung von Lagerregalen in Arbeitsregale
- Anpassung an die Formatanforderungen der nachgelagerten Systeme
Barcode-basierte Sortierung
- Sortieren nach Barcode-Inhalt
- Sortierung nach der Verarbeitungsreihenfolge
- Gruppierung nach Charge, Los oder Arbeitsauftrag
Zusammenlegung / Aufteilung von Röhrensätzen
- Kombinieren definierter Röhren zu neuen Sets
- Aufteilung bestehender Rohrsätze in neue Konfigurationen
- Vorbereitung für die Serienanalyse oder die Zusammenstellung von Kits
Vorbereitung für externe Automatisierungssysteme
- Bereitstellung von definierten Rack-Layouts für externe Liquid-Handling-Plattformen
- Format- und Positionsabgleich für Systeme wie Tecan oder Hamilton
- Optionale Entkappung während der Neuformatierung, um offene Rohre für die nachfolgende Verarbeitung zu erhalten
- Sicherstellung der korrekten Ausrichtung und Identifizierung von Röhrchen für automatisierte Pipettierabläufe
Vorbereitung auf Archivierung und strukturierte Speicherung
- Umstrukturierung von Arbeitsregalen in Archivregale
- Strukturierte Umstrukturierung großer Röhrensammlungen
- Vorbereitung für die Lagerung oder Langzeitarchivierung
Workflow Beschreibung
Wichtigste Vorteile
Automatisierte Rack-to-Rack Neuformatierung
Präziser Transfer von Röhrchen zwischen verschiedenen Rack-Formaten mit definierter Positionskontrolle.
Barcode-basierte Identifizierung und Sortierung
Zuverlässige Röhrchenidentifizierung und regelbasierte Sortierung nach Barcode-Inhalt, Chargeninformationen oder Verarbeitungsreihenfolge.
Definierte Positionszuweisung
Jedes Röhrchen ist einer klar definierten Rack-Position zugewiesen, was eine strukturierte und nachvollziehbare Organisation gewährleistet.
Optionales Decapping während der Neuformatierung
Die Röhrchen können während des Transfers automatisch entkappt werden, um offene Gefäße für nachgeschaltete Prozesse wie Wiegen oder Flüssigkeitsverarbeitung vorzubereiten.
Zusammenführung und Aufteilung von Röhrensätzen
Automatisierte Kombination oder Trennung von Röhrchensätzen entsprechend den Anforderungen der Analyse oder des Arbeitsablaufs.
Vorbereitung für externe Automatisierung
Strukturierte Rack-Layouts und definierte Röhrenausrichtung ermöglichen die nahtlose Integration in nachgelagerte Systeme wie z. B. Tecan oder Hamilton Plattformen.
